Literatur-Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit

Literatur

von ZOI gelesen und empfohlen

 

Beigel Dorothea (2006):

Flügel und Wurzeln, Persistierende Restreaktionen frühkindlicher Reflexe und ihre Auswirkungen auf Lernen und Verhalten, verlag modernes lernen, Dortmund, 3. Auflage

Ein Buch, das aus der Praxis der Schule für die Praxis entstanden ist, aber viel Bezug zu Schwangerschaft und der ersten Lebenszeit hat. Liebe, Geborgenheit, Anerkennung ist die Grundlage für Bewegung und Wahrnehmung und das wiederum die Grundlage für Lernen und Verhalten.

Bensel Joachim (2003):

Was sagt mir mein Baby, wenn es schreit? Wie sie ihr Kind auch ohne Worte verstehen und beruhigen können. Oberstebrink Verlag, Ratingen
Dieses Buch ist für alle Eltern geschrieben, die mehr über die erste Sprache ihres Babys wissen wollen - egal, ob ihr Baby ein Schreibaby ist oder nicht.

Bischof-Köhler Doris (2011):

Die soziale Entwicklung in Kindheit und Jugend, Bindung, Empathie, Theory of Mind, Kohlhammer

Ein Fachbuch der Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Doris Bischof-Köhler, das die kindliche Entwicklung auf besonders nachvollziehbare Weise herleitet.

Blaffer-Hrdy Sarah (2002):

Mutter Natur, Die weibliche Seite der Evolution, Berliner Taschenbuch Verlag

Ein sehr umfangreiches und umfassendes Werk über die Mütterlichkeit und ihre unterschiedlichsten Formen aus der Sicht einer Soziobiologin. Blaffer-Hrdy prägt den Begriff "Allomutter" und weist darauf hin, dass Mütter ihr Kind anderen Pflegepersonen anvertrauen, dass Defizite unerfahrener Mütter von erfahrenen Frauen ausgeglichen werden und welch besondere Bedeutung die Großmutter beim Menschen hat. Das Buch wurde 2001 als "Wissenschaftsbuch des Jahres" ausgezeichnet, ist brillant geschrieben und trotz seiner rund 700 Seiten leicht zu lesen.

Bloemeke Viresha (2003):

Es war eine schwere Geburt. Wie traumatische Erfahrungen verarbeitet werden können, Kösel, 240 Seiten

Die Schwangerschaft verlief harmonisch, die Geburt war optimal vorbereitet – doch dann kam alles anders ... Dieses Buch setzt sich mit den hohen Idealen einer Traumgeburt auseinander und mit dem tiefen Sturz, der nach traumatischen Geburtserlebnissen den Beginn des Mutterseins überschatten kann. Dabei geht es auch auf Frauen ein, die ihr Baby bei der Geburt verloren haben, und auf all jene, die durch das Gebären mit einem Trauma der eigenen Kindheit in Kontakt gekommen sind.

Blum Deborah (2010):

Die Entdeckung der Mutterliebe. Die legendären Affenexperimente des Harry Harlow, Beltz (Love at Goon Park. Harry Harlow and the Science of Affection, 2002), 351 Seiten
"Wie ferngesteuerte Raketen fliegen sie einen perfekten Bogen hin zu ihrer Mutter". Das Buch ist einerseits eine Biografie Harlows und seiner jahrelangen, umfangreichen, aber auch umstrittenen Forschung, andererseits ein Stück spannende Wissenschaftsgeschichte von der Ablehnung mütterlicher Zärtlichkeit bis hin zur Bindungsforschung und der Würdigung der sicheren Basis, zu der die Mutter durch Körperkontakt und emotionale Nähe für ihr Kind wird.

Borrmann Brigitte und Schücking Beate A. u.a. (2006):

Stillen und Müttergesundheit, V&R unipress, Göttingen
Der sechste Band aus der Reihe Frauengesundheit (Universität Osnabrück) wirft ein völlig neues Licht auf das Thema "Stillen" und zeigt zudem auf eindrucksvolle Weise, wie eine Maßnahme, die vorrangig die Gesundheit von anderen - in diesem Fall die der Kinder - schützen soll, auch die Gesundheit der Mütter beeinflussen kann, die die wichtigsten Gesundheitsförderer für ihre Kinder sind. Der Band verdeutlicht die Vorzüge einer interdisziplinären Betrachtung der Gesundheitsentwicklung.

Brisch Karl-Heinz, Hellbrügge Theodor u.a. (2003):

Bindung und Trauma, Risiken und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern, Buch zum gleichnamigen Kongress in München 2001, Klett-Verlag, Stuttgart

Dieses Buch führt erstmals die bisher weitgehend unabhängig voneinander operierenden Richtungen Bindungsforschung und Psychotraumatologie zusammen. Es wird dargestellt, wie Bindungsverhalten und Bindungsstörungen mit traumatischen Trennungs- und Verlusterlebnissen zusammenhängen oder auch mit anderen traumatischen Ereignissen wie körperlicher und emotionaler Misshandlung oder sexueller Gewalt.

Brisch Karl-Heinz, Hellbrügge Theodor u.a. (2007):

Die Anfänge der Eltern-Kind-Bindung, Schwangerschaft, Geburt und Psychotherapie, Buch zum gleichnamigen Kongress in München 2006, Klett-Cotta, Stuttgart

Brisch Karl-Heinz (2015):

Bindungsstörungen: Von der Bindungstheorie zur Therapie, Klett-Cotta, Stuttgart

In dieser völlig überarbeiteten Ausgabe seines Bestsellers eröffnet Karl-Heinz Brisch neue Perspektiven, um psychische Störungen zu erkennen und zu behandeln. In vielen klinischen Beispielen zeigt er die Prinzipien einer bindungsorientierten Psychotherapie.

Brisch Karl-Heinz (2015):

SAFE® - Sichere Ausbildung für Eltern: Sichere Bindung zwischen Eltern und Kind, Klett-Cotta

Das Buch zum Präventionsprogramm des bekannten Kinderpsychiaters und Bindungsforschers Dr. Karl-Heinz Brisch.

Deyringer Mechthild (2008):

Bindung durch Berührung, Schmetterlingsmassage für Eltern und Babys, mit CD, Leutner, Berlin, 235 Seiten
Wie kann schmetterlingszarte Berührung gleichzeitig Halt und Geborgenheit vermitteln und zu einer verbindenden Kraft für die ganze Familie werden? Die Autorin beschreibt neue Wege, die über traditionelle Ansätze der Babymassage hinausgehen: Zunächst werden die Eltern angeleitet, eigene Erfahrungen zu sammeln, um sich feinfühlig auf die Berührungsbedürfnisse des Babys einzustellen.

Dornes Martin (1993):

Der kompetente Säugling, Die präverbale Entwicklung des Menschen, Geist und Psyche, Fischer Taschenbuch, Frankfurt a. M., 310 Seiten
Auseinandersetzung eines Psychoanalytikers mit neuen und älteren Ergebnissen der Säuglingsforschung.

Dornes Martin (1997):

Die frühe Kindheit, Entwicklungspsychologie des ersten Lebensjahres, Fischer, Frankfurt a. M.
Die entwicklungspsychologische Forschung der letzten Jahre hat die traditionelle Vorstellung von der frühen Kindheit als einer undifferenzierten Lebensphase grundlegend verändert. Es ist inzwischen deutlich geworden, dass schon ganz kleine Kinder über ein außerordentliches Repertoire von Fertigkeiten verfügen, das sie zu kompetenten Interaktionspartnern macht. Der Autor erläutert die Bedeutung dieser Erkenntnisse für das Menschenbild in Psychoanalyse und Psychologie.

Dornes Martin (2000):

Die emotionale Welt des Kindes, Fischer, Frankfurt a. M.
Der Autor gibt einen Überblick über die Forschung zwischen Bindungstheorie und Psychoanalyse.

Eirich Martina und Oblasser Caroline (2012):

Luxus Privatgeburt, Stolze Mütter über die Kunst des Gebärens in den eigenen vier Wänden. Eine fotografische Liebeserklärung an Hausgeburt und neue Weiblichkeit (Broschiert), edition riedenburg, Salzburg
Authentische Berichte von 268 Frauen, illustriert durch Privatfotos. Das Buch vermittelt anschaulich die unnachahmliche Kraft, die Frauen entwickeln können, wenn sie sich sicher und geborgen fühlen.
Martina Eirich ist Hausgeburtshebamme, Journalistin und Mutter von vier Kindern, die sie zu Hause geboren hat. Caroline Oblasser ist Autorin (Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht), Verlegerin und ebenfalls Hausgeburtsmutter. Während ihre zweite Tochter bei einer gut geplanten Hausgeburt zur Welt kam, war die erste Tochter ein ungeplanter Kaiserschnitt aufgrund von Mangelinformationen im Vorfeld.

Eliacheff Caroline und Farin Susanne (1997):

 

 Das Kind, das eine Katze sein wollte, Psychoanalytische Arbeit mit Säuglingen und Kleinkindern, dtv Sachbuch

Die Autorinnen stellen in diesem Buch eine psychoanalytisch orientierte Säuglings- und Kleinkind-Therapie vor, die auf rein sprachliche Mittel setzt. Eine interessante Idee, mit der Eliacheff aufsehenerregende Heilerfolge erzielen konnte.

Erickson Martha Farell und Egeland Byron (2014):

Die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung: Frühe Hilfen für die Arbeit mit Eltern von der Schwangerschaft bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes durch das STEEP-Programm, Klett-Cotta

STEEP (Steps Toward Effective and Enjoyable Parenting) wurde auf der Grundlage von über 25jährigen Forschungsarbeiten in den USA entwickelt. Das Programm macht sich die Erkenntnis der Bindungsforschung zunutze, dass eine sichere Bindung zwischen Kind und Eltern die beste Prävention gegen spätere Störungen darstellt.

Faber A und Mazlish E (1989)

So sag ich's meinem Kind; Wie Kinder Regeln fürs Leben lernen, Oberste Brink 1989 (auch bei der La Leche Liga zu kaufen)

Ein Buch für Eltern und Fachleute, die sich Kindern in voller Aufmerksamkeit zuwenden und eine Sprache der Wertschätzung lernen wollen, mit vielen anschaulichen Fallbespielen, vielen Zeichnungen und Bildgeschichten, gesammelt in über tausend Eltern-Workshops

Goddard Sally (2005):

Greifen und Begreifen, Wie Lernen und Verhalten mit frühkindlichen Reflexen zusammenhängen, Vak-Verlag

Sally Goddard Blythe forscht, lehrt und therapiert am Institut für neurophysiologische Psychologie in Chester, England.

Grossmann Klaus E. und Grossmann Karin, Hg (2003):

Bindung und menschliche Entwicklung, Klett-Cotta, Stuttgart

Die Herausgeber stellen in diesem Buch die wichtigsten Urtexte von Bowlby und Ainsworth zusammen und bringen sie durch einleitende Kommentare in den aktuellen bindungstheoretischen Zusammenhang.

Grossmann Karin und Grossmann Klaus E. (2004):

Bindung - das Gefüge psychischer Sicherheit, Klett-Cotta, Stuttgart
Die Erfahrung von Jahrzehnte langer Forschung spiegelt sich in diesem grundlegenden Buch wider. Es stellt die Geschichte der Bindungsforschung ebenso dar wie die Entstehung der psychischen Sicherheit durch den Bindungsprozess.

Guóth-Gumberger Márta (2011):

Gewichtsverlauf und Stillen. Dokumentieren, Beurteilen, Begleiten. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main
Mit der dem Buch beigefügten elektronischen Arbeitshilfe STILLDOK ist es möglich, mit geringem Aufwand individuelle, gut interpretierbare Gewichtskurven zu erstellen und den Gewichtsverlauf übersichtlich und umfassend zu dokumentieren. Für Fachleute, die mit stillenden Frauen arbeiten (Hebammen, StillberaterInnen, ÄrztInnen, Eltern-/MütterberaterInnen und Fachpersonal in der Kinderkrankenpflege), ist dieses Buch unverzichtbar. Frühe und angemessene Interventionen brauchen eine sichere Beurteilung der Ernährungssituation des Kindes, die sowohl die individuelle Entwicklung in ausreichend differenzierter Weise berücksichtigt als auch auf einem profunden Hintergrundwissen beruht, das auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand ist.

Harms Thomas u.a. (2000):

Auf die Welt gekommen, Die neuen Baby-Therapien, Leutner Berlin, 293 Seiten
Was erfahren Babys vor, während und nach der Geburt? Warum weint ein Baby? Welche therapeutischen Methoden sind geeignet, damit Babys sich wieder der Welt öffnen, wenn sie sich aufgrund von schmerzvollen und bedrohenden Erfahrungen frühzeitig von ihr abgewandt haben?
Erstmals werden in diesem Buch von Ärzten, Psychotherapeuten und Hebammen aus fünf Nationen neue Ansätze einer ganzheitlichen Säuglingstherapie vorgestellt.

Harms Thomas (2008):

Emotionelle Erste Hilfe, Bindungsförderung, Krisenintervention, Eltern-Baby-Therapie, Leutner, Berlin, 263 Seiten
In diesem Buch beschreibt der Psychologe und Körperpsychotherapeut Thomas Harms mit dem Ansatz der "Emotionellen Ersten Hilfe" erstmals einen neuen Weg, wie Eltern in schwierigen Zeiten nach der Geburt das emotionale Band zu ihren kleinen und größeren Kindern wiederfinden und stärken können. Das hier vorgestellte Konzept ist das Ergebnis einer über 15 Jahre währenden Erfahrung in der praktischen Arbeit mit Eltern und ihren untröstlich weinenden Säuglingen.

Harms Thomas u.a. (2016):

Körperpsychotherapie mit Säuglingen und Eltern, Grundlagen und Praxis, Psychosozial-Verlag, 350 Seiten

Dieses Buch vermittelt erstmalig einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und praktische Einsatzbereiche der Eltern-Säuglings-Kleinkind-Körperpsychotherapie. Frühe Regulations- und Bindungsstörungen von Säuglingen und Kleinkindern schreiben sich in ihr Körpergedächtnis ein. In der Körperpsychotherapie mit Eltern und Babys helfen Berührungen, Atmung und achtsame Körperwahrnehmung, die während Schwangerschaft, Geburt und erster Lebenszeit erfahrenen Verletzungen zu überwinden. In den letzten drei Jahrzehnten ist eine Vielfalt von neuen Ansätzen in der Körperpsychotherapie mit Eltern, Säuglingen und Kleinkindern entstanden. Dieser Sammelband vermittelt einen Überblick über die Strömungen, Hintergründe und Einsatzbereiche der körperorientierten Eltern-Säuglings-Kleinkind-Beratung und -Psychotherapie. Praxisnah berichten international bekannte Fachleute aus dem Feld der Körperpsychotherapie, wie sie Eltern und Babys dabei unterstützen, früh erfahrene Verletzungen und Bindungstraumata zu verarbeiten.

Henzinger Ursula (1999):

Stillen, Die Quelle mütterlicher Kraft, Walter, 272 Seiten;
Eine kulturgeschichtliche Darstellung der frühen Eltern-Kind-Beziehung, an der klar ersichtlich wird, dass die Nachwirkungen vergangener gesellschaftlicher Entwicklungen auch heute noch spürbar sind. Altes Erfahrungswissen zeigt genauso wie neuere Forschung, dass es trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten möglich ist, dass Eltern im Kontakt mit ihrem Kind wieder zurückfinden zu der Form von Beziehung, die sich für alle Beteiligten gut anfühlt.
Restexemplare noch erhältlich bei: Ursula Henzinger, A-6336 Langkampfen, Obere Dorfstr. 81, Tel: 05332/88208

Henzinger Ursula (2017):

Bindung und Autonomie, Humanethologische Perspektiven für Bindungstheorie und klinische Praxis, Psychosozial-Verlag, 462 Seiten

Ein Fachbuch über das Wesen der frühen Eltern-Kind-Interaktion.

Hilsberg Regina (2000):

Schwangerschaft, Geburt und erstes Lebensjahr, Ein Begleiter für werdende Eltern, rororo, 375 Seiten

Hebammenwissen und mütterliche Erfahrung wird von der Autorin auf eine Weise weitergegeben, die Eltern befähigt, damit ihren eigenen Weg zu finden. Themen wie Vorbereitung auf die Geburt, Stillen, Entwicklung des Babys und viele andere werden angesprochen.

Hess Jörg (1996):

Menschenaffen Mutter und Kind, Reinhard Verlag Basel
Diesem Buch liegen Beobachtungen und fotografische Dokumente zugrunde, die von Autor Jörg Hess während drei Jahrzehnten im Zoologischen Garten Basel zusammengetragen wurden. Der Autor gewährt damit in Wort und Bild Einblick in die frühe Kindheit der Menschenaffen.

Hormann Elizabeth und Guóth-Gumberger Márta (2014):

Stillen, Einfühlsame Begleitung durch alle Phasen der Stillzeit, Gräfe und Unzer, 128 Seiten, 35 farbige Fotos
Eine ganz neu überarbeitete Fassung des schon bekannten Buches, das alle wichtigen Fragen des Stillens auf kompetente Weise beantwortet, neben vielen Informationen beinhaltet dieses Buch praktische Anregungen und hilfreiche Tipps und vermittelt außerdem ein Verständnis für die körpersprachlichen Äußerungen des Babys.

Hüther Gerald und Krens Inge (2005):

Die Geheimnisse der ersten Monate, Unsere frühesten Prägungen, Walter

Die Autoren arbeiten in diesem Buch heraus, wie ein Baby während der Schwangerschaft geprägt wird. Neues verbindet sich auf der neurophysiologischen Ebene immer mit dem, das bereits da ist.

deJong Theresia Maria und Kemmler Gabriele (1996):

Kaiserschnitt - Narben an Seele und Bauch, Ein Ratgeber für Kaiserschnittmütter, Fischer TB, 235 Seiten
Die Autorinnen - beide Kaiserschnittmütter - haben sich intensiv mit dieser Geburtsform auseinander gesetzt und ein informatives sowie tröstliches Buch geschaffen. Es beginnt mit Geburtsberichten, setzt sich mit dem "Warum" genauso auseinander wie mit den verschiedenen
Möglichkeiten der Narkose und den Auswirkungen eines Kaiserschnittes auf Mutter und Kind. Ein großes Kapitel ist dem Thema "Hilfen für Kaiserschnittmütter" gewidmet. Ein Buch, das wir Müttern und allen medizinischen Betreuern ans Herz
legen möchten.

Imlau Nora (2016):

Mein kompetentes Baby. Wie Kinder zeigen, was sie brauchen, Kösel, 203 Seiten

Unsere Kinder kommen mit erstaunlichen Fähigkeiten zur Welt: Sie können von Geburt an ihre Muttersprache wiedererkennen, Mama und Papa von allen anderen Menschen unterscheiden, ohne Hilfe an der Brust trinken und ohne Worte kommunizieren.

deJong Theresia Maria (2002):

Babys aus dem Labor, Segen oder Fluch? Beltz Taschenbuch

Für alle, die sich mit Reproduktionsmedizin auseinandersetzen wollen oder müssen

Klaus Marshall H., Kennel John. H. und Klaus Phyllis H. (1997):

Der erste Bund fürs Leben, Die gelungene Eltern-Kind-Bindung und was Eltern dazu beitragen können, Rowohlt

Das klassische Buch über das Bonding. Es macht die Bedeutung der ersten Augenblicke nach der Geburt bewusst. Die amerikanischen Pädiatrie-Professoren M.H. Klaus und John Kennel bieten zusammen mit der Psychotherapeutin Phyllis Klaus wichtiges Wissen über den Bonding-Prozess während der Schwangerschaft, im Kontext der Geburt und während der ersten Monate des Lebens.

Klaus Marshall H., Klaus Phyllis H. (1988):

Neugeboren. Das Wunder der ersten Lebenswochen, Kösel, München

Babys kommen bereits als kleine Persönlichkeiten zur Welt. Entgegen früheren Annahmen wissen wir heute, dass ein Neugeborenes sehen, hören, nachahmen, riechen, schmecken und fühlen kann und zwar schon in den ersten Minuten und Lebenswochen. 150 eindrucksvolle Fotos zeigen eindrucksvoll, wie aufmerksam ein ganz kleines Baby schon sein kann.

Krüll Marianne (2009):

Die Geburt ist nicht der Anfang. Die ersten Kapitel unseres Lebens neu erzählt, Klett-Cotta, Stuttgart, 328 Seiten

Vorgeburtliches Leben, Geburt und die ersten Lebensmonate bilden die Grundlage für den Zugang zur Welt. Die Autorin setzt sich kritisch mit der Entwicklung der modernen Geburtshilfe und bezieht Stellung zu ethischen Fragen. Mensch-Werden sieht die Autorin von Anfang an als unablässigen Prozess des Austauschs zwischen inneren Zuständen und äußeren Bedingungen.

Kruppa Katharina und Holubowsky  Astrid (2004):

Babys wissen, was sie brauchen - Eltern auch, Freiburg im Breisgau, Herder

Ein beruhigendes Buch, das auf das intuitive Wissen der Kinder und Eltern aufbaut, mit vielen kleinen Erfahrungsberichten von Eltern.

Leboyer Frederick (2011):

Geburt ohne Gewalt, Kösel, München, 156 Seiten
Leboyer kam durch seine geburtshilfliche Praxis dazu, das Neugeborene zu beobachten und sich an den Bedürfnissen des Kindes zu orientieren. Er begründete damit eine ganz neue Geburtshilfe.

Leboyer Frederick (2007):

Weg des Lichts, Yoga für Schwangere – Übungen, Texte und Bilder, rororo, 304 Seiten
Ein poetisches Übungsbuch für Yoga, verstanden als eine Philosophie, die über das körperliche und seelische Gleichgewicht der Mutter zu einer schönen Geburt und dem Gelingen der Mutter-Kind-Beziehung beitragen kann.

Leboyer Frederick (2000):

Das Geheimnis der Geburt, Kösel München, 291 Seiten

Das Werk von Leboyer war ursprünglich als Handbuch der Geburt für Studenten, künftige Geburtshelfer und Hebammen gedacht und ist nun mehr als das: ein literarischer Text. Leboyer beschreibt - immer wieder auch aus der Sicht des Kindes - den Geburtsverlauf, Leiden und Ängste von Mutter und Kind, mögliche Komplikationen und wie diese durch die Kunstfertigkeit des Geburtshelfers oder der Hebamme beeinflusst werden können. Er zeigt an typischen Situationen, dass es möglich ist, die Frau durch eine schwierige Geburt zu leiten, ohne gewaltsam einzugreifen.

Levine Peter A. und Frederick Ann (1999):

Trauma-Heilung, Das Erwachen des Tigers, Synthesis

Die Autoren vermitteln in diesem Buch, dass Traumata geheilt werden können. Alte Traumasymptome– verstanden als Beispiele für gebundene Energie und vergessene Lektionen des Lebens – können auf körperlicher Ebene gelöst werden.

Levine Peter A. und Kline Maggie (2005):

Verwundete Kinderseelen heilen, Kösel

Unfälle, Operationen, Erfahrung von Gewalt und andere Ereignisse können traumatisierende Wirkung haben. Kinder haben jedoch die Fähigkeit, diese Belastungen zu verarbeiten, wenn sie dabei liebevoll unterstützt werden. Ein Buch für Menschen, die mit Kindern leben und arbeiten. Es geht darum, zu verstehen, was während belastender Erfahrungen im Kind los ist und zu wissen, notwendig ist.

Liedloff Jean (2006):

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück, Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit, beck'sche Reihe

Die Autorin beschreibt ihre Begegnung mit einem Volk im Dschungel Venezuelas, den Yequana-Indiandern. Zweieinhalb Jahre lebt sie bei diesem Stamm und beobachtet den Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern.

Lothrop Hannah (1998):

Gute Hoffnung - Jähes Ende. Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern; Kösel, neubearbeitete Auflage, 287 Seiten
Begleitbuch für werdende Eltern, die ein Baby verlieren und alle, die sie unterstützen.

Lüpold Sibylle (2009):

Ich will bei euch schlafen! Ruhige Nächte für Eltern und Kinder; Urania im Kreuz-Verlag, 144 Seiten

Das Buch will darin bestärken, sich auch nachts intuitiv und feinfühlig um das Kind zu kümmern. Aus der beruflichen Erfahrung der Autorin kommt die Überzeugung, dass Wissen über die kindliche Schlafenwicklung und über das Bindungsverhalten hilfreich ist. Das Buch weckt Zuversicht und Vertrauen dafür, die individuellen Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen.

Marcovich Marina und deJong Theresia (1999):

Frühgeboren, Zu klein zum Leben? Fischer, Frankfurt

Über die Arbeit mit Frühgeborenen

Die bekannte Wiener Kinderärztin Marina Marcovich hat ein Konzept entwickelt, das medizinische Interventionen bei Frühgeborenen weitgehend unnötig macht. Sie nutzt die körperliche Nähe der Eltern, um das Atemsystem, physiologische Abläufe und das Gedeihen der Kleinen wirksam Einfluss zu nehmen. Damit gibt den Eltern in ihrer schwierigen Situation ihre Würde zurück.

Marvin R, Cooper G, Hoffmann K, Powell B (2015):

Der Kreis der Sicherheit, Die klinische Nutzung der Bindungstheorie, Probst

Die Autoren haben aufgrund der Bindungstheorie eine therapeutische Intervention entwickelt, die zwar complex, aber bei entsprechender Ausbildung gut durchführbar ist.

Medicus Gerhard (2015):

Was uns Menschen verbindet, Humanethologische Angebote zur Verständigung zwischen Leib- und Seelenwissenschaften, VWB

Der Autor ist Psychiater und Humanethologe, also Verhaltensforscher, der den Blick vor allem auf den Menschen richtet. Bindung, Aggression und fürsorgliches Verhalten sind mit ihren evolutionären Wurzeln hier ebenso Thema wie die Entwicklung von Moral und Schuldfähigkeit.

Nüesch Maria Luisa (2016):

Begleitungskunst in Eltern-Kind-Gruppen. Ort der Ruhe, des Respekt, der Einfühlung und der Entfaltung für Babys und ihre Eltern. Verein Spielraum-Lebensraum, Liechtenstein & Deutschland, 241 Seiten

Ein Buch für Leiterinnen von Eltern-Kind-Gruppen und interessierte Eltern mit vielen Bildern, Erzählungen und Beobachtungen aus der "Wiegestuben-Arbeit" der Autorin, die aus der Waldorf- und Pikler-Kleinkindpädagogik kommt. Das Lesen und Schauen ist wie ein "Eintauchen" in eine Zauberwelt für Kleinkinder. Das Buch ist poetisch geschrieben, vermittelt Stille und Verlangsamung, ist voller schöner Zitate und profundem Hintergrundwissen. Eine ausführliche Rezension finden Sie unter: http://www.f-netz.ch/aktuelles/buecherzeitschriften.html

Oblasser Caroline, Ebner Ulrike und Wesp Gudrun (2007):

Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht. Fotobuch, Wegweiser und Erfahrungsschatz aus Sicht von Müttern und geburtshilflichen ExpertInnen, edition riedenburg, Salzburg, 491 Seiten

Ein ungemein großer Schatz an Erfahrung wird durch die ehrlichen von Berichte 162 Kaiserschnitt-Müttern von 20 bis 77 Jahren vermittelt. mit ästhetischen Fotos von 60 unterschiedlichen Kaiserschnitt-Narben sowie einer Fotostrecke zu einer geplanten Kaiserschnitt-Operation nach Misgav-Ladach. Das Buch regt zum Nachdenken an und zeigt die vielen Gesichter von "dem Kaiserschnitt".

Odent Michel (2006):

Geburt und Stillen, Über die Natur elementarer Erfahrungen, Beck'sche Reihe, München, 151 Seiten
Ein schönes und wichtiges Buch für die Geburt und Stillzeit, das besonders die Notwendigkeit der Intim- oder Privatspäre-privacy- für Mutter und Kind betont. Der Autor weist darauf hin, wie wichtig es ist, unsere Säugetierwurzeln nicht zu vergessen und unseren Instinkten zu folgen.

Ogden P, Minton K und Pain C (2006):

 

Trauma und Körper. Ein sensumotorisch orientierter psychotherapeutischer Ansatz, Junfermann

Die Autoren verbinden Neurobiologie, Traumaforschung, Achtsamkeitsforschung und Bindungstheorie. Sie beschreiben, wie über den Körper mit seinen konkreten Empfindungen traumatische Erfahrungen integriert werden können.

Papousek Mechthild u.a. (2004):

Regulationsstörungen der frühen Kindheit, Frühe Risiken und Hilfen im Entwicklungskontext der Eltern-Kind-Beziehungen, Verlag Hans Huber, Bern Göttingen Toronto Seattle, 1. Nachdruck

Das Buch beschäftigt sich mit frühen exzessivem Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen und Störungen der Affekt- und Aufmerksamkeitsregulation bis hin zu Störungen der Bindungs-Explorationsbalance und der Abhängigkeits-Autonomiebalance. Es verbindet Beiträge namhafter Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen mit den Forschungsergebnissen und zwölfjährigen klinischen Erfahrungen aus der "Münchner Sprechstunde für Schreibabys".

Perry Bruce und Szalavitz Maia (2006):

Der Junge, der wie ein Hund gehalten wurde, Was traumatisierte Kinder uns über Leid, Liebe und Heilung lehren können, Kösel

Ein therapeutisches Buch auf neurophysiologischer Basis: Der Hirnforscher und Kinderpsychiater Perry erzählt mit Hilfe der Reporterin und Bloggerin Maia Szalavitz zehn erschütternde Geschichten von Kindern und beschreibt damit die große Fähigkeit des Gehirns zur Heilung: "Beziehung ist das, was Veränderung bewirkt. Die stärkste Therapie ist die menschliche Liebe".

Piontelli Alessandra (1996):

Vom Fetus zum Kind, Die Ursprünge des psychischen Lebens, Stuttgart, 350 Seiten
Die italienische Psychoanalytikerin beobachtete Ungeborene während regelmäßiger Ultraschall-Untersuchungen und dieselben Kinder nach der Geburt bis zum 5./6. Lebensjahr. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass die grundlegende Prägung in den ersten neun Monaten der Schwangerschaft geschieht.

Porges Stephen W und van der Kolk Bessel (2010):

Die Polyvagal-Theorie. Neurophysiologische Grundlagen der Therapie, Emotionen, Bindung, Kommunikation und ihre Entstehung, Junfermann

Das Buch wird von Psychotherapeuten besonders geschätzt, da es für viele von ihnen ein plausibles und wertvolles Erklärungsmodell für die Verarbeitung von psychischen Belastungssituationen und ihre Behandlung liefert.

Reich Eva und Zornànsky, E. (1997):

Lebensenergie durch Sanfte Bioenergetik, Kösel München

Dr. Eva Reich begann in den 1950er Jahren als junge Ärztin Neugeborene mit sanften Berührungen zu stimulieren und sie damit sanft ins Leben zu begleiten. Diese Arbeit gab sie später in vielen Ländern der Erde weiter.

Renggli Franz (2001):

Der Ursprung der Angst, Antike Mythen und das Trauma der Geburt, Walter
Bereits vor unserer Geburt verfügen wir über ein eigenständiges elementares Gefühlsleben, und die Geburt selbst scheint eine traumatische Erfahrung aller Menschen zu sein. Das ganze Ausmaß dieses Traumas findet sich bereits in den ersten schriftlichen Aufzeichnungen des Menschen, den Mythen der ersten Hochkulturen.

Renggli Franz (2013):

Das goldene Tor zum Leben: Wie unser Trauma aus Geburt und Schwangerschaft ausheilen kann, arkana München
Der Körperpsychotherapeut Franz Renggli zeigt in seinem neuesten Buch an vielen Fallbeispielen, wie sich durch einen therapeutischen Prozess früheste Verletzungen und Traumatisierungen zu dem wandeln können, was eine Geburt eigentlich ist: zum goldenen Tor ins Leben hinein.

Renz-Polster Herbert (2009):

Kinder verstehen. Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt. München Kösel
Wir können das Kind und seine Verhaltensweisen besser verstehen, wenn wir die Geschichte kennen, die dahinter steht. Jedes Kind verhält sich genauso, wie es einmal gut für das Leben und Überleben des Menschen war. Dass kleine Kinder beispielsweise nicht gerne alleine einschlafen, war früher eine Art Lebens-Versicherung: Wer gerne alleine im Wald geschlafen hätte, wäre in früheren Zeiten bald schon tot gewesen. Das von dem Kinderarzt, Forscher und vierfachen Vater Herbert Renz-Polster geschriebene Buch betrachtet die Entwicklung der Kinder konsequent aus evolutionsbiologischer Sicht, behandelt alle wichtigen Themen für die erste Lebenszeit, liest sich leicht und eignet sich auch als Nachschlagewerk.

Ruppert Franz (2015):

Symbiose und Autonomie, Symbiosetrauma und Liebe jenseits von Verstrickungen, Klett-Cotta Verlag

Werden die symbiotischen Bedürfnisse in der frühesten Kindheit nicht befriedigt, kann die Bindung an die Mutter zu einem Symbiosetrauma werden. Der Autor sieht darin die Ursache für seelische Verstrickungen, die zu Beziehungsproblemen, Suchtverhalten, Ängsten, Depressionen und sogar unter Umständen zu Schizophrenie führen können. Seinen Ansatz für die Therapie stellt er mit einer besonderen, von ihm entwickelten Aufstellungsarbeit vor.

Schiefenhövel Wulf, Hrsg. (1995):

Gebären – Ethnomedizinische Perspektiven und neue Wege, Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin 1995
In den verschiedenen fachlichen Beiträgen mehrerer Autoren wird u.a. auf die Geburt in traditionalen Kulturen und die Arbeit von Marina Marcovich eingegangen.

Schmidt Nicola (2015):

artgerecht. Das andere Baby-Buch, Kösel, 287 Seiten

Natürliche Bedürfnisse stillen. Gesunde Entwicklung fördern. Naturnah erziehen.

Seit der Steinzeit haben Babys dieselben Bedürfnisse: Nähe, Schutz, essen dürfen, wenn sie hungrig sind, und schlafen dürfen, wenn sie müde sind. Unsere moderne Welt jedoch passt nicht immer zu diesen Bedürfnissen.

Schmidt Nicola (2017):

artgerecht. Das kleine Baby-Buch, Kösel, 55 Seiten

Was Babys und Eltern zufrieden macht, zeigt Nicola Schmidt in diesem warmherzig illustrierten Buch – kurz, überzeugend und mit ihrem ganz eigenen Humor.

Schwägerl Illona (1999):

Geburt in Geborgenheit und Würde, Aus dem Erfahrungsschatz einer Hebamme, Irisiana-Verlag München, 304 Seiten
Die Autorin, 21 Jahre lang Hebamme und seit 1991 selbständig, betrachtet das Thema Geburt sehr natürlich und die verschiedenen Routineabläufe und häufigen Routineaussagen (vom Frauenarzt bis zur Säuglingskrankenpflegerin) zuweilen recht kritisch. Verschiedene Blickwinkel helfen der Leserin, ihre eigene Linie zu finden. Die Autorin schreibt sehr bestimmt, lässt aber Platz für Alternativen. Eine ganze Reihe praktischer Tipps und machbarer Rezepte für verschiedenste Situationen sowie Geburtsberichte runden das Thema ab.

Sears William (2005):

Schlafen und Wachen, Ein Elternbuch für Kindernächte (Nighttime Parenting ), La Leche Liga Schweiz
Ein "Klassiker" und noch immer eines der empfehlenswerten Bücher zum wichtigen Eltern-Thema "Schlafen".

Sloterdijk Peter (1998):

Sphären I, Blasen; Suhrkamp-Verlag Frankfurt am Main, 644 Seiten
Peter Sloterdijk unternimmt in seinem auf drei Bände angelegten Werk Sphären nichts Geringeres als den Versuch, die Geschichte der Menschheit zu erzählen. Ein philosophisches, faszinierendes, reichhaltiges Buch – ein Buch, das sich der pränatalen Welt in einer ganz eigenen, sehr behutsamen Sprache annähert.

Solter Aletha (2015):

Spielen schafft Nähe – Nähe löst Konflikte, Spielideen für eine gute Bindung; Kösel-Verlag, München, 253 Seiten

Die international bekannte Erziehungsexpertin Aletha Solter beschreibt für Eltern und Fachleute Spiele, durch die Herausforderungen gelöst werden können. Spielen, Lachen, Sich-Einfühlen und Weinen hilft bei vielen Problemen: Geburtstrauma, Scheidung der Eltern, Krankheiten, Ängste u.v.a.

Stern Daniel (1997):

Mutter und Kind, Die erste Beziehung, Klett-Cotta Stuttgart, 172 Seiten
In der kurzen Spanne der ersten sechs Lebensmonate wird aus dem Neugeborenen ein soziales menschliches Wesen. Nach dieser ersten Lernzeit meistert es fast alle "Schritte" im Tanz der sozialen Interaktion. Diese biologisch vorgezeichnete "Choreographie" dient als Prototyp für alle seine späteren interpersonalen Beziehungen.

Stern Daniel (2011):

Tagebuch eines Babys, Was ein Kind sieht, spürt, fühlt und denkt. München Piper, 172 Seiten

Ein Klassiker, der immer noch aktuell ist.

Tsiaras Alexander (2003):

Wunder des Lebens, Wie ein Kind entsteht, Knaur München
Alexander Tsiaras setzt erstmals eine völlig neu entwickelte dreidimensionale Visualisierungstechnik ein. Sie ermöglicht in dieser Form zuvor noch nie gesehene Bilder von den ersten Zellteilungen, von der Ausbildung der Wirbelsäule, der Finger, der primären Geschlechtsmerkmale und wirklich verblüffende Ansichten von den vielfältigen Lebensregungen des heranwachsenden Kindes.

Uvnäs-Moberg Kerstin u.a. (2016):

Oxytocin, das Hormon der Nähe: Gesundheit – Wohlbefinden – Beziehung, Springer

Kerstin Uvnäs-Moberg ist renommierte Oxytocinforscherin und betrachtet Beziehung und Nähe aus einem physiologischen Blickwinkel. Ihr bekanntes englisch-sprachiges Buch haben die Herausgeber für den deutschen Markt überarbeitet und angepasst.

Wilberg Gerlinde M. (2000):

Zeit für uns, Ein Buch über Schwangerschaft, Geburt und Kind, Kunstmann-Verlag, 280 Seiten
Ein Buch, das zu aktiver Geburtsvorbereitung einlädt und mit so manchem Ammenmärchen aufräumt, aber Schwierigkeiten, die bei der Geburt tatsächlich auftreten können, nüchtern bespricht. Mit vielen hilfreichen Tipps.

Wilberg Gerlinde M. und Huiber Karlo (1991):

Natürliche Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe, Kösel, München, 276 Seiten
Impulse für GeburtshelferInnen und GeburtsvorbereiterInnen. Mit zahlreichen Abbildungen.